Ziele und Massnahmen
Hauptziel der Folgekampagne ist, die Fahrzeuglenkenden vom Bedienen von Navigationsgeräten, Musikwiedergabegeräten sowie Mobiltelefonen, während der Fahrt abzuhalten, da die Aufmerksamkeit dadurch massiv beeinträchtigt wird. Ziel der Kampagne ist es, die durch Unaufmerksamkeit und Ablenkung verursachten Verkehrsunfälle zu senken und die Verkehrsteilnehmenden hinsichtlich der Gefahren der Ablenkung zu sensibilisieren.
Zur Erreichung dieser Ziele werden folgende Mittel eingesetzt:
Plakate
Radio-Spot
Blindflugrechenschieber- Website mit
Blindflugsimulator - Zusätzliche Polizeikontrollen
Plakate
Während der Kampagne werden flächendeckend Plakate am Strassenrand und bei den Gemeinden ausgehängt. Auf drei verschiedenen Plakaten mit der Aufschrift «Blindflug» wird auf die Gefahren der ablenkenden Tätigkeiten während der Fahrt hingewiesen. Die Texbotschaft ist auf allen drei Plakaten gleich: Keine Ablenkung während der Fahrt
Radiospot
Auf verschiedenen Radiostationen wird während der gesamten Dauer der Kampagne ein Spot ausgestrahlt, der 18 Sekunden dauert. Die Botschaft des Spots lautet: Blindflug am Steuer ist lebensgefährlich
Blindflug-Rechenschieber
Um den Fahrzeuglenkenden die Gefahr der Ablenkung deutlich zu machen, wurde ein Rechenschieber entwickelt. Auf diesem lässt sich die Länge des «Blindfluges», d.h. die Länge der «blind» zurückgelegten Strecke, bei den gängigen Geschwindigkeiten ablesen.
Website
Auf der Webseite sind Hintergrundinformationen zur Gefahr durch den Umgang mit elektronischen Geräten im Auto ersichtlich. Hinweise, Fakten und Zahlen sind illustriert.
Blindflugsimulator
In einem virtuellen Simulator kann man versuchen, die technischen Geräte während der Fahrt zu bedienen und stellt dabei fest, welchen Gefahren man sich selbst und andere aussetzt.
Zusätzliche Polizeikontrollen
Polizeikontrollen sind Teil der Prävention. Während der Kampagne muss mit zusätzlichen Kontrollen gerechnet werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf ablenkende Tätigkeiten gelegt. Es muss auch ausserhalb des Kantons Zürich mit vermehrten Polizeikontrollen gerechnet werden, denn die Kampagne wird auch von anderen
Polizeikorps unterstützt.

